Blaue Husaren - BSHV Jüchen

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Regiment

Blaue Husaren


Hurra, nun ist es so weit!  Unser Mark und unsere Claudia haben es sich nicht nehmen lassen uns eine Runde König zu kredenzen. In diesem Jahr geht für die beiden ein großer Wunsch in Erfüllung und wie wir aus sicheren Quellen wissen, für Mark ein lang gehegter Jugendtraum. Und mit Trömmelche und viel Tamtam haben wir das Königsjahr eingeläutet.
 
 
Aus diesem Grund und weil der bisherige Text an dieser Stelle eine dicke Staubschicht angesetzt hat, möchten wir allen, die sich auf diese Seite verirrt haben den Schützenzug „Blaue Husaren“ noch einmal näher bringen.
 
 
Wer sind also die Blauen Husaren? Ganz allgemein gesehen sind wir wohl einfach 16 (inkl Legionäre in Schottland und Velbert), zu fortgeschrittener Stunde zeitweise geistig umnachtete, aber begeisterte Schützen, die unterschiedlicher nicht sein können. Die, die uns kennen wissen, dass sich das nicht nur anhand der großen Altersspanne zwischen unserem Jüngsten und unserem Senior festmachen lässt (ca. 30 Jahre).
 
Eines ist uns allen aber gemein: Die Freude am Feiern.
 
 
Näher betrachtet und rückblickend auf 22 Jahre Husarenerfahrung lässt sich festhalten, dass wir, wie wohl auch die meisten anderen Züge, die drei berühmten Schützenphasen durchlebt haben:

1.)               Die „Jung und Ungestüm“-Phase
 
2.)               Die „Beziehungkisten“-Phase
 
3.)               Die „Gesetzte“-Phase

In der „Jung und Ungestüm“-Phase wurde der Verein gegründet – damals noch als grüne Husaren. Das inoffizielle Gründungsdatum ist November 1988. Offizielles Gründungdatum ist Frühjahr 1989 – so ganz genau weiß das jedoch niemand. Zu diesem Zeitpunkt bestand der Zug aus 4 Mitgliedern, weshalb sich die obligatorische Verteilung der Ämter relativ einfach darstellte. Jedoch wusste noch niemand so recht, was er eigentlich mit seinem Amt anfangen sollte.



 
Zu den angesammelten Chaoten gesellten sich weitere, so dass der Zug mit temporär schwankender Besetzung auf die Mindestgröße von 6-8 Mitgliedern wuchs. Es war eine äußerst wilde Zeit, in der man auf Campinglätzen schon mal versehentlich Toilettenhäuschen umfuhr und auch generell nicht besonders an seinem Führerschein hing. Dennoch brachte man den nötigen Ernst auf, sich auch den Pflichten des Schützenwesens zu widmen. Unvergessen sind unsere ersten Marschierübungen unter den strengen Augen von Egbert Withaar, der mit viel Geduld aus uns einen halbwegs geordneten Haufen machte. Stundenlang ging es in Reih und Glied die Silostrasse rauf und runter, so dass wir im Jahr 1989 tatsächlich in der Lage waren zum ersten Mal zur Parade am damaligen Königspaar Hans und Martha Janssen halbwegs gerade vorbeizustolpern. Mittlerweile klappt’s etwas besser. Damals hätte aber sicherlich niemand daran gedacht, dass aus den eigenen Reihen einmal ein Schützenkönig hervorgehen würde. Man beschränkte sich im Wesentlichen noch auf  möglichst sinnbefreite Aktionen und Beiträge.
 
 
In der „Beziehungskisten“-Phase kamen dann die ersten richtig festen Freundinnen, andere Interessen, neue, noch festere  Freundinnen und noch mehr andere Interessen. Es ging zu wie in einem Taubenschlag. Manche kamen, manche gingen – eine sehr turbulente Zeit.  Wenn man sich jedoch zusammenfand, so hatten alle immer noch genügend Flausen im Kopf, um ihre besseren Hälften in den Wahnsinn zu treiben. Versammlungen wurden stets als 69. Versammlung durchgeführt, weil niemand genau wusste, wie oft man sich wirklich versammelt hatte. Aber auch das war eigentlich kein Problem, da auch niemand wusste, was auf der letzten Versammlung beschlossen wurde. Heute bezeichnen wir dieses Phänomen als  Husaren-Alzheimer.
 
 
Nun sind wir – oder zumindest der Großteil – in der „gesetzten“ Phase angekommen. Manche haben Kinder und wissen sogar wo. Man hat einen festen Wohnsitz und bleibt länger als zwei Jahre bei seinem Arbeitgeber. Vor allem aber hat man eines – die Blauen Husaren.
 
 Und wir haben Mark und Claudia, die mit Freude die Königswürde und die schwere Kette durch Jüchen tragen werden. Und wer die beiden kennt, der weiß, dass uns viele sehr schöne Stunden bevorstehen. (Stand: 04/2012)

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