Kaiserjäger - BSHV Jüchen

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Regiment

Kaiserjäger

 

Am 14.2.1976 trafen sich 10 Schul- und Fußballfreunde in der damaligen Gaststätte Servaes und gründeten dort den Schützenzug “Kaiserjäger”. Gründungsmitglieder waren Heinz-Gerd Brust, Stefan Koch, Ulrich Hamacher, Heinz-Gerd Klein, Franz-Josef Esser, Gerhard Schreiber. Hinzukamen: Bernd Finken und Robert Wirtz im Gründungsjahr (1976), Horst Pelzer und Rainer Esser (1977), Heinz-Willi Zimmermann (1982), Hans Hubert Engels (1983), Michael Weyers (1986), Hermann Mehl (1987), Uwe Gros und Zoubaier Zarroug (1997) sowie Winfried Werner (1998).
 
Den Schützenzug Kaiserjäger bilden damit derzeit 16 Aktive. Heinz-Gerd Klein war von 1976 bis 2000 Zugführer und wurde dann von Ulrich Hamacher abgelöst. In den ersten Jahren des Bestehens wurden dankbar die tatkräftigen Anleitungen und Hilfestellungen des Jägerzuges Heimattreue angenommen. Vor allem das jährliche Pokalschießen gegen die Heimattreue war einer von vielen ersehnten Höhepunkten im Schützenjahr. Die Gaststätte Servaes blieb bis zum Jahre 1988 Vereinslokal; danach wurde die Gaststätte Schrey Wachlokal. Da die Kaiserjäger dem Fußballsport sehr verbunden sind, fand im Jahre 1979 ein denkwürdiger Fußballwettkampf gegen die Roten Husaren Jüchen um eine Prämie von 100 Litern Bier und 10 Metern Bratwurst statt.


 

Die Schützenfeste waren in allen Jahren die Höhepunkte des gemeinsamen Schützenlebens und sorgten für viele Anekdoten. So stand 1981 ein Schützenfest unter der Parole ”Au Backe”, als ein Kaiserjäger trotz flüssiger Schmerzmittel heftige Zahnschmerzen hatte. Ein Jahr später fand während der Parade von Zugfährer Heinz-Gerd Klein zum Erstaunen der anwesenden Zuschauer eine ”Säbelwurfdemonstration” statt.
 
Besondere Erfolge waren 1988 der Gewinn des Pokalschießens des BSHV, der Pokalsieg im Pokalschießen der Weißen Husaren 2002 sowie mehrere Plazierungen beim Schützenfußballturnier. Seit vielen Jahren freuen sich die Kaiserjäger auf den gemeinsamen Ausflug zu Zielen wie Berlin, Dorf Münsterland, Züschen/Sauerland, Koblenz aber auch viele Male Burgen an der Mosel. Leider blieb das europäische Ausland aufgrund der großen Flugangst eines wackeren Schützen bislang unbereist. Als besonderer Höhepunkt des bisherigen Zuglebens ist jedoch das Schützenkönigsjahr von Bernd und Anita Finken im Jahre 1997/98 zu nennen. Das Jahr war in seiner Gesamtheit Bestätigung langjährigen Zusammenhaltes, Kameradschaft und Hilfsbereitschaft unter besonderem Einbezug der Ehefrauen.
 
Das Jahr 2001 ging als Jubiläumsjahr zum 25jährigen Bestehen der Kaiserjäger in die Chronik des Zuges ein. Zum Abschluß des Jubiläumsjahres fand gemeinsam mit den Ehefrauen eine unvergessliche Hamburg-Fahrt statt. Über alle Jahre begleitete viel Freude den Schützenzug und seine Mitglieder, besonders gekennzeichnet durch zahlreiche Hochzeiten und Kinder. Aber auch Trauer begleitete die Kaiserjäger: 1991 verstarb viel zu früh der Kamerad Horst Pelzer.


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