Bruno Antweiler, ein gebürtiger „Nöckercher“, und trat vor 50 Jahren den „Roten Husaren“ Jüchen bei. Anziehungskraft war hierzu seine spätere Frau Kläre, die ihn immer mehr in ihren Bann zog und damit in den Nachbarort Jüchen lotste.
Ganz schnell lebte sich Bruno in seiner „neuen“ Heimat ein, neben dem Schützenwesen war er auch dem Fußball angetan und trat der Viktoria Jüchen bei. Ich lernte ihn damals als exzellenten Mittelfeldspieler kennen und spielte einige Jahre mit Bruno zusammen in einer Mannschaft.
Sportlich ist er heute eher dem „Weißen“ Sport angetan, er spielt erfolgreich Tennis.
Ein Höhepunkt in seinem Schützenleben war mit Sicherheit die Übernahme des Amtes als Adjutant Ihrer Majestät Königin Sigrid im Jahre 1983, als die „Roten Husaren“ mit Heinz und Sigrid Jurek das Schützenkönigspaar stellte.
Als Fahnenoffizier stand er Peter Brings 27 Jahre zur Seite. Heute ist Bruno stellvertretender Zugführer, er leitete in dieser Position im Jahr 2019 die Geschicke des Zuges, da Zugführer Klaus Nix, den Ministerposten beim Königspaar Ralf und Conny Brenneke, wahrnahm. Als Medien-vertrauter ist er für die schriftlichen und druckreifen Aktivitäten des Zuges tätig.
Ich danke Bruno Antweiler für 50 Jahre Mitgliedschaft im Bürgerschützen-und
Heimatverein 1880 e.V.
Robert Wirtz
Regimentskommandeur
Erstmals können die deutschen Fernsehzuschauer die Nachrichtensendungen „Tagesschau“ der ARD und „heute“ des ZDF in Farbe empfangen und Bruno Antweiler tritt dem BSHV Jüchen bei.
Erster Grund war meine Frau. Sie bat mich als Ex-Hochneukirchener doch in Jüchen einem Zug beizutreten um zusammen zukünftig Schützenfest in Jüchen richtig mitfeiern zu können. Zweiter Grund war der Vorbeimarsch des Jüchener Schützenregimentes, bei dem ich einen Zug entdeckte, in dem Bekannte vom Fußball mitzogen. Die Entscheidung ,,Rote Husaren” war gefallen.
Weil ich in Jüchen wohnhaft bin, der BSHV mir in seiner Ordnung und seinem Auftreten sehr gefällt und ich mit meinem Zug in 50 Jahren sehr viel Schönes erlebt habe.
Als unser Schützenzug 1982/83 zum ersten Mal den Schützenkönig stellte, durfte ich als Adjutant der Königin fungieren. Der Zug stand zusammen wie ein Mann (inkl. aller Zugfrauen). Genauso schön war es als wir zum zweiten Mal 1996/97 den Schützenkönig stellten, alle packten immer mit an und wir hatten zwei unvergessliche Schützenfeste. Ein weiteres Highlight für mich war als mein Sohn 2006 das Amt des Schützenkönigs übernahm und ich das hautnah miterleben durfte.
Der BSHV ist eine Institution in der Stadt, die sehr viel für und mit den Bürgern veranstaltet und so wesentlich dazu beiträgt, dass sich viele junge und auch ältere Bürger in der Stadt wohl- und auch heimisch fühlen.
Tennis spielen, Fahrradtouren machen.
Ich habe 49 Jahre lang kein einziges Schützenfest verpasst. Ausgerechnet als das 50. Schützenfest anstand machte Corona mir/uns einen Strich durch die Rechnung. Es war ein schlechtes Gefühl, hatte aber für diese Entscheidung vollstes Verständnis.