Peter trat im Jahre 1970 in den Gardezug „ Waidmannsheil“ ein, der sich gerade von einem Jäger- in einen Gardezug umgewandelt hatte. An der Entscheidung, dem BSHV beizutreten, hat sein Schwager, Ferdi Heimanns, maßgeblichen Anteil.
Obwohl Peter, wohnte von 1971 bis 1982 nach der Heirat mit Frau Renate in Jüchen, in Niederaußem lebt, hat er nur ganz wenige Zugversammlungen, jedoch kein Schützenfest und auch keinen Zugausflug, verpasst.
Er war/ist stets bereit, notwendige Aufgaben im Zugleben zu übernehmen, wie zum
Beispiel das spontane Tragen der Zugfahne, nachdem gleich mehrere Fahnenträger gestorben waren.
Fast 50 Jahre seines Berufslebens hat er bei der AOK gearbeitet, zuletzt, bis zu seiner Pensionierung, als Regionaldirektor in Heinsberg. Peter engagiert sich, als Vollblutschütze, nicht nur in unserem BSHV, sondern gehört auch der St. Katharina Schützenbruderschaft in Niederaußem an.
Nicht nur im Schützenwesen, sondern auch als ausgezeichneter Sänger bei der MGV "Erholung" Oberaußem ist Peter aktiv. Ihm und seinem Schwager Ferdi ist es zu verdanken, dass der Gardezug „Waidmannsheil“ beim Volksliedsingen immer den „richtigen“ Ton traf. Auch als Karnevalist macht Peter eine gute Figur. Legendär sind die grandiosen Herrensitzung in Niederaußen, zu denen er den Zug immer wieder animierte.
Ich danke Peter Lipp für 50 Jahre Mitgliedschaft im Bürgerschützen-und
Heimatverein 1880 e.V.
Robert Wirtz
Regimentskommandeur
In Deutschland wird der erste „Tatort“ (Taxi nach Leipzig) ausgestrahlt und Peter Lipp tritt dem BSHV Jüchen bei.
Ein wenig stolz bin ich u.a. darüber, dass ich über 50 Jahre dem Gardezug Waidmannsheil angehöre und damit auch über 50 Jahr dem BSHV die Treue gehalten habe, obwohl ich seit 1982 nicht mehr in Jüchen wohne und mich in meinem Heimatort sehr stark in diversen Vereinen und Vereinigungen engagiere.
...ich die Geselligkeit und Kameradschaft in meinem Schützenzug sehr schätze und mich innerhalb dieser Gemeinschaft bzw. mit meinen Zugkameraden an den Veranstaltungen des BSHV, insbesondere anlässlich der Schützenfeste, aktiv beteiligen kann.
Da ich - wie bereits erwähnt – seit vielen Jahren nicht mehr in Jüchen wohne und deshalb die Beteiligung an den Veranstaltungen des BSHV etwas nachgelassen hat, kann ich das nicht so ohne weiteres beurteilen.
Mir ist allerdings positiv aufgefallen, dass der BSHV in den letzten Jahren die von ihm durchgeführten Veranstaltungen und auch die Öffentlichkeitsarbeit intensiviert und einzelne Veranstaltungen etwas umstrukturiert hat. Ich denke dabei beispielhaft an den musikalischen Frühschoppen nach dem Königsehrenabend, an dem sehr viele Schützen teilnehmen und bei dem auch musikalisch einiges geboten wird.
Eigentlich nicht. Ich bin nach wie vor gerne Schütze und fühle mich in meinem Schützenzug und damit auch im BSHV gut aufgehoben.
Große Schützenvereine wie der BSHV haben aufgrund ihrer finanziellen und personellen Ressourcen etwas mehr zu bieten als kleinere Vereine. Dies gilt insbesondere für die Vielzahl an Aktivitäten und Veranstaltungen, die über das traditionelle Schützenfest hinausgehen. Hiervon profitieren nicht nur die Mitglieder, sondern auch viele andere Bürgerinnen und Bürger im jeweiligen Ort. Die exponierte Stellung des BSHV in Jüchen bietet sicherlich auch Vorteile hinsichtlich der Kommunikation mit Stadtverwaltung und politischen Gremien, wenn es zum Beispiel um die Unterstützung bei der Planung und Durchführung von Veranstaltungen im Ort geht.
In den letzten Jahren war ich hin und wieder aufgrund anderweitiger Aktivitäten nicht beim Schützenfest präsent. In jüngeren Jahren, wo man geradezu dem Schützenfest „entgegenfieberte“, hätte ich das sehr bedauert. Mir hätte etwas gefehlt. Das ist heute aus verständlichen Gründen nicht mehr so.